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450 Wasserballer bei Deutschen
Meisterschaften der Masters beim SV Poseidon
‚Show down’
im Ollobad
von Ekkehard Kienemann
30 Teams aus der ganzen Republik trafen sich
am 5./6.Juni im Freibad Olloweg zum Endrundenturnier der hat beste
Chancen, den Titel zu holen“, so Poseidon-Manager Günther Scheuermann vor
diesem WB-Highlight. Die Mannschaft um den ehemaligen Nationalspieler und
Torjäger Holger Roehl spielte Ende der Siebziger Jahre oben in der 1.
Bundesliga mit und wurden vor noch nicht zu langer Zeit als reine
Vereinsmannschaft sogar Weltmeister in Neuseeland. Zwei Tage lang spielten
in den zwei Schwimmbecken renommierte Mannschaften aller vier
Regionalverbände um Meisterehren. Klingende Namen wie der SV Cannstatt,
SG W98 / Waspo Hannover, SC Düsseldorf 98, Wasserfreunde
Spandau 04,
SV Augsburg und SG Handwerk Magdeburg, um nur einige zu
nennen – und last but not least - der Gastgeber SV Poseidon mit
zwei Mannschaften. gk
Mit Unterstützung des Hamburger Schwimmverbandes konnte trotz
Wetterkapriolen wieder einmal sehr gute Masters Meisterschaft für die
Wasserballer aus allen 16 Bundesländern präsentiert werden. Natürlich sind
die Hauptakteure die Spieler, das Salz in der Suppe aber die wiederum
hervorragende Organisation und Versorgung für das leibliche Wohl aller
Teilnehmer und Zuschauer.
Es waren teilweise spannende Spiele, Spiele mit sehr großem
Unterhaltungswert, Wasserball vom Feinsten, technische Kabinettstückchen,
wunderbare Spielzüge und das Wichtigste von allen: Tore, Tore, Tore zu
sehen. Knapp 1000 Länderspiele lagen an den 2 Tagen im Vereinsbad des SV
Poseidon im Wasser, Olympiateilnehmer aus den Jahren 1964 bis 1996, von
Tokio bis Atlanta, Europameister aus dem Jahre 1989 mit Rainer Osselmann
und Thomas Huber, die natürlich mit dem SV Cannstatt deutscher Meister
wurden, aber auch die anderen Titelträger konnten fast durchweg ihre
Erfolge des Vorjahres von Berlin verteidigen.
Doch auch manche Erwartung zerschellte, zerbrach nach nur einem Spiel:
man konnte sich nicht mehr steigern, hatte Pech oder zu viele unglückliche
Aktionen. So zerrannen Träume und Spekulationen auf Edelmetall, andere
sprangen dafür in die Bresche und wurden so Medaillenträger.
Aus Hamburger Sicht haben sich die Erwartungen zu 50 % erfüllt, Die
Mastersmannschaft des SV Poseidon der über 55-jährigen konnte ihren Titel
von Berlin erfolgreich verteidigen.
AK55
Auch wenn das Spiel gegen Magdeburg nie die Klasse und
spielerische Freiheit offenbarte, sondern nur harten Kampf, kein Meter
Wasser wurde verschenkt und so konnten die Hamburger dieses so wichtige
Spiel für sich entscheiden. Bis zum 5:4 für Hamburg, lagen die Spieler aus
Sachsen-Anhalt ständig in Führung, diktierten teilweise das Spiel so, wie
wir eigentlich agieren wollten. Immer wieder scheiterten wir mit
unseren Torschüssen knapp, ehe endlich eine 2-Toreführung heraussprang. Ab
diesem Moment kontrollierten wir den Gegner, stabilisierten uns in
der Abwehrarbeit und kontrollierten so mehr und mehr auch das Spiel. Auf
Grund nachlassender Kräfte fanden die Magdeburger Spieler nun keine Mittel
mehr, den Spieß noch einmal herum zu drehen und vergaben ihre wenigen
Chancen.
Ein vor entscheidendes Spiel stellte dann die Partie zwischen
Cannstatt und Magdeburg dar. Hier konnte sich schon entscheiden, welche
Platzierungen am Ende für jeden einzelnen Verein heraussprang. Es war ein
offener Schlagabtausch, einmal führten die Cannstätter, einmal sahen die
Magdeburger, mit einer komfortablen Führung ausgestattet, schon wie der
sichere Sieger aus. Das es am Ende nur zu einem 7:7 unentschieden kommen
würde, damit rechnete niemand. Dieses Remis half keinem so richtig, der
Platzvorteil lag nun bei uns Hamburgern. Wir hatten es in der Hand und
wollten unsere Chance nutzen.
Entsprechend vom Coach Holger Ringling eingestellt, spielten
wir ausnahmsweise gegen die Cannstatter auch das, was wir in der
Mannschaftssitzung besprochen hatten. Mit ruhigem überlegtem Spielaufbau,
ohne überhasteten Abschluss, auf die 100%-ige Torchance wartend, aber
konsequent in allen Aktionen. Folgerichtig mussten dann auch unsere Tore
fallen, das es so wenige waren, lag eben an der bewusst so angelegten
Spielweise. Nur nicht ins „offene Messer schwimmen“, den Gegner zu Kontern
einladen, denn schwimmtechnisch hatten die Süddeutschen einiges zu bieten.
Eine hervorragende Abwehrarbeit aller Spieler, das
gegenseitige Helfen waren die Grundlage dafür, das dem Gegner nur
ein einziges Tor in der gesamten Spielzeit gestattet wurde und das fiel
erst fast am Schluss des 3. Spielviertels.
Dieser Erfolg basierte auf einer geschlossenen
Mannschaftsleistung, dennoch möchte ich unserem Coach Holger nochmals
dafür danken, wie er es immer wieder verstand, im Eifer des Gefechtes die
Ruhe und Souveränität auszustrahlen, seine Spieler auf die richtigen
Positionen zu schieben.
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Deutscher Mastersmeister AK55
Oben: Rüdiger Bähr und ‚Ekke’ Kienemann, Mitte: ‚Weltmeistertrainer’
‚Bruno’ Liedtke, Jürgen Rüder, Dirk Cohrs, Günter Scheuermann, Holger
Roehl, Bernd Hornung, Rolf Lüdecke, Bernt Jacobs, ‚Charly’ Fischer,
‚Coach’ Holger Ringling, Unten: Walter Roscher und Wolfgang Lorenz. |
AK45
Bei unseren jüngeren Senioren (AK 45) hatte man auch einige
Erwartungen, rechnete sich nach guten Trainingsspielen einiges aus. Warum
es diesmal nicht geklappt hat, lag teilweise am Gegner, mehr aber an den
nicht genutzten Torchancen. Reihenweise wurden sehr gute Chancen versiebt
und der Gegner damit immer wieder zu Gegentoren eingeladen. Es waren
allerdings auch Klasse-Gegner.
Wenn man sich auch die Namen der Spieler dieser Jahrgänge
ansieht, dann weiß man, woran man letztendlich gescheitert ist, es sind
die stärksten Jahrgänge im deutschen Wasserball, entsprechend hingen die
Trauben auch sehr hoch.
Carsten Schnabel als Coach hat sein Bestes getan, immer
wieder den Versuch unternommen, sich auf den Gegner einzustellen, nur
manchmal ist der Wille allein, nicht genug um erfolgreich zu sein.
Trotzdem hat diese Mannschaft Potential, sollte weiter zusammen bleiben
und spielen, vielleicht klappt es ja dann im nächsten Jahr mit einem Platz
auf dem Podium, zu wünschen wäre es allen Spielern und ihrem Coach.
Glänzend der Rückhalt für die Mannschaft unsere Frauen! Sie
gewannen hinter den Tresen, an der „Gullaschkanone“ und dem Grill ihre
Meisterschaft - und die Herzen aller Wasserballer. Herzlichen Dank Euch
Allen!
Ekkehard Kienemann, c/o
Meistermannschaft AK 55 und im Namen der Mannschaft der AK 45.
Ergebnisse in Zahlen
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Schlußtabelle AK30+ |
|
1. |
Wasserfreunde Spandau 04 |
32:13 |
6:0 |
|
2. |
SC Wasserfreunde Fulda |
18:20 |
3:3 |
|
3. |
1. FC Nürnberg |
25:32 |
3:3 |
|
4. |
SC Neustadt |
13:23 |
0:6 |
|
Schlußtabelle AK35+ |
|
1. |
SV Cannstatt |
20:6 |
6:0 |
|
2. |
SC Neustadt |
16:15 |
4:2 |
|
3. |
TV Gut Heil Billstedt |
15:20 |
2:4 |
|
4. |
WSV Bocholt |
13:23 |
0:6 |
|
Schlußtabelle AK40+ |
|
1. |
SG W98/Waspo Hannover |
32:07 |
8:0 |
|
2. |
SCBlauWeiß Poseidon Köln |
31:11 |
6:2 |
|
3. |
SSF Aegir Uerdingen |
26:20 |
4:4 |
|
4. |
SV Oberhausen |
14:39 |
1:7 |
|
5. |
WSV Vorwärts L-hafen |
15:41 |
1:7 |
|
Schlußtabelle AK45+ |
|
1. |
SV Cannstatt |
42:10 |
8:0 |
|
2. |
SV Gronau 10 |
16:27 |
4:4 |
|
3. |
SC Düsseldorf 98 |
11:19 |
3:5 |
|
4. |
SV Blau-Weiß Bochum |
18:29 |
3:5 |
|
5. |
SV Poseidon Hamburg
|
20:22 |
2:6 |
|
Schlußtabelle AK50+ |
|
1. |
SC Düsseldorf 98 |
11:04 |
4:0 |
|
2. |
SV Augsburg |
9:10 |
2:2 |
|
3. |
SV Bitterfeld |
6:12 |
0:4 |
|
Schlußtabelle AK55+ |
|
1. |
SV Poseidon Hamburg
|
10:6 |
4:0 |
|
2. |
SG Handwerk Magdeburg |
13:15 |
1:3 |
|
3. |
SV Cannstatt |
9:11 |
1:3 |
|
Altersklasse 30+ |
|
SC Wasserfreunde Fulda |
SC Neustadt |
5:4 |
|
Wasserfreunde Spandau 04 |
1. FC Nürnberg |
16:7 |
|
SC Wasserfreunde Fulda |
1. FC Nürnberg |
10:10 |
|
SC Neustadt |
Wasserfreunde Spandau 04 |
3:10 |
|
SC Wasserfreunde Fulda |
Wasserfreunde Spandau 04 |
3:6 |
|
SC Neustadt |
1. FC Nürnberg |
6:8 |
|
Altersklasse 35+ |
|
TV Gut Heil Billstedt |
WSV Bocholt |
8:6 |
|
SV Cannstatt |
SC Neustadt |
5:2 |
|
TV Gut Heil Billstedt |
SC Neustadt |
5:7 |
|
SV Cannstatt |
WSV Bocholt |
8:2 |
|
SC Neustadt |
WSV Bocholt |
7:5 |
|
SV Cannstatt |
TV Gut Heil Billstedt |
7:2 |
|
Altersklasse 40+ |
|
SSF Aegir Uerdingen |
SCBlau-Weiß Poseidon Köln |
2:6 |
|
SG W98/Waspo Hannover |
SV Oberhausen |
12:2 |
|
SSF Aegir Uerdingen |
WSV Vorwärts Ludwigshafen |
11:6 |
|
SCBlau-Weiß Poseidon Köln |
SG W98/Waspo Hannover |
2:6 |
|
SV Oberhausen |
WSV Vorwärts Ludwigshafen |
7:7 |
|
SSF Aegir Uerdingen |
SG W98/Waspo Hannover |
3:4 |
|
SG W98/Waspo Hannover |
WSV Vorwärts Ludwigshafen |
10:0 |
|
SCBlau-Weiß Poseidon Köln |
SV Oberhausen |
10:1 |
|
SSF Aegir Uerdingen |
SV Oberhausen |
10:4 |
|
SCBlau-Weiß Poseidon Köln |
WSV Vorwärts Ludwigshafen |
13:2 |
|
Altersklasse 45+ |
|
SV Gronau 10 |
SV Poseidon Hamburg |
5:3 |
|
SC Düsseldorf 98 |
SV Blau-Weiß Bochum |
3:3 |
|
SV Gronau 10 |
SV Cannstatt |
2:14 |
|
SC Düsseldorf 98 |
SV Gronau 10 |
4:1 |
|
SV Blau-Weiß Bochum |
SV Poseidon Hamburg |
7:6 |
|
SV Cannstatt |
SC Düsseldorf 98 |
8:2 |
|
SV Gronau 10 |
SV Blau-Weiß Bochum |
8:6 |
|
SV Cannstatt |
SV Poseidon Hamburg |
8:4 |
|
Alterklasse 50+ |
|
SV Bitterfeld |
SC Düsseldorf 98 |
2:5 |
|
SV Bitterfeld |
SV Augsburg |
4:7 |
|
SV Augsburg |
SC Düsseldorf 98 |
2:6 |
|
Altersklasse 55+ |
|
SV Poseidon Hamburg |
SG Handwerk Magdeburg |
7:5 |
|
SV Cannstatt |
SG Handwerk Magdeburg |
8:8 |
|
SV Cannstatt |
SV Poseidon Hamburg |
1:3 |
|