Masters

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Deutscher Meister und Europameister 2009 der AK60+

 
Von links oben: Rüdiger Bähr, Wolfgang Lorenz, Holger Roehl, Kalle Fischer, Roland Czeche, Bernt Jacobs, Dietrich Mittelstädt, Rolf Lüdecke.
Unten:  Walter Roscher, Bernd Hornung, Dirk Cohrs, Ekke Kienemann, Günter Scheuermann, Wolfgang Richter

Unsere Truppe, die seit nunmehr über 40 Jahren immer noch zum größten Teil zusammen spielt  ist in die "Fünfte" aufgegangen, die in der Stadtliga Hamburg spielt. Zusätzlich spielen wir noch in der Masterklasse.

Legendär sind unsere Mannschaftsreisen. Unter anderem ging es 1992 nach Singapur und Malaysia, 1994 nach Israel und 1996 nach Südafrika.

Hierzu einige Bilder. 

Seit 1999 beschicken wir mit unserer Masters Mannschaft regelmäßig die Deutschen Meisterschaften, die Europa- und Weltmeisterschaften mit zum Teil großem Erfolg:

  • 8 x Deutscher Meister in den Altersklassen AK45, AK50, AK55 und AK60 von 1999 bis 2010

  • 4. Platz bei den Weltmeisterschaften in München 2000 in der AK50

  • 1. Platz bei den Weltmeisterschaften in Neuseeland 2002 in der AK50

  • 6. Platz bei den Europameisterschaften in Slowenien 2003 in der AK50

  • 7. Platz bei den Weltmeisterschaften in Italien 2004 in der AK50

  • 2. Platz bei den Europameisterschaften in Dänemark 2005 in der AK55

  • 6. Platz bei den Weltmeisterschaften in Kalifornien 2006 in der AK55

  • 2. Platz bei den Europameisterschaften in Istanbul 2007 in der AK55

  • 2. Platz bei den Weltmeisterschaften in Perth 2008

  • 1. Platz bei den Europameisterschaften in Oradea (Rumänien) 2009 in der AK60

  • 2. Platz bei den Weltmeisterschaften in Boras (Schweden) 2010 in der AK60

Spielpläne und Tabellen Hamburger Serie

Aktuelle Termine und Spielpläne stehen hier

Fotos von Reisen der Mastersmannschaft findet ihr hier

 

Poseidon Globetrotters

Hallo Freunde der Sonne, weit gereiste Botschafter des Hamburger Wasserballsports. Die Reise um den Globus nach Australien hat uns allen wohl viel Spaß bereitet und auch den Aufwand hierfür gerechtfertigt. Wir haben Land und Leute kennengelernt und konnten den Känguruhs zeigen, wie man große Sprünge mit leerem Beutel macht. 

Gerne erinnere ich mich auch an die Anfänge unserer Reiselust. An unsere Auftritte bei nationalen Wettkämpfen wie z. B. dem Fünfländerkampf oder der Teilnahme an Wochenendturnieren in Duisburg, Bremen, Berlin, Braunschweig oder anderenorts. Immer nach der Devise: mag als Kontrahent kommen wer will, am Start sind wir die Lustigsten und: oftmals auch die Erfolgreichen.

Gleiches gilt dann wohl auch für die ersten zaghaften, selbst organisierten internationalen Reisen zu Turnieren nach Kopenhagen, Montreux oder Budapest. Letztere noch zu Zeiten des kalten Krieges.

Als uns die Gegner auf dem europäischen Kontinent ausgingen, orientierten wir uns neu und lernten Israel, Singapur, Malaysia und Südafrika kennen. Wir waren auf den Golanhöhen, an der Klagemauer, in der Altstadt von Jerusalem und haben das Leben im Kibbuz kennengelernt, im Toten Meer trainiert und Wettkämpfe bestritten. Leben gerettet. In Fernost haben wir uns im Dschungel erfrischt  und ein Duschbad unter einem tropischen Wasserfall genossen, die Kultur kennengelernt und Haifisch gegrillt und im unbeheizten Freibad den Gegner das Fürchten gelehrt. In Südafrika die Shakakrieger gekitzelt, auf dem Berg getafelt. Und sind zurückgekehrt mit Erfahrungen und schönsten Erinnerungen.

In den Zeiten der gut organisierten Masters lernten die Poseidon Globetrotters viele weitere Länder und Menschen aus aller Welt kennen und konnten sich als Botschafter unserer schönen Hansestadt erfolgreich präsentieren. Nunmehr stand jedoch der Wettkampf im Vordergrund, der Kampf mit dem sportlichen Gegner, dem Spielgerät und dem Element. Und es gab Titel und Medaillen zu gewinnen.

Für viele Sportler der Lohn und die Anerkennung jahrelanger Anstrengungen. Was der Mehrheit aller Sportler in jungen Jahren versagt blieb, wird im Alter möglich. Es ist wie im Leben: Villa, Porsche und Yacht werden auch erst mit den Jahren möglich. 

Die Silbermedaille von Perth ist wohl in erster Linie als Wertschätzung und Anerkennung für die vielen gemeinsamen Jahre der sportlichen Kameradschaft anzusehen. Es liegen chlorreiche Zeiten hinter uns. Und hieran haben weit mehr Poseidonen Anteil, als an dieser bisher letzten Reise teilgenommen haben.

Einladungen aus Brasilien und Südafrika liegen bereits vor, die nächste Europameisterschaft auf dem Balkan und die nächste Weltmeisterschaft 2010 in Göteborg könnte man eigentlich als Heimspiel betrachten. Ob wir die Reisepässe auch zukünftig noch benötigen? Warten wir’s ab.

Aber, nicht zu vergessen: die Poseidon Globetrotters waren oftmals auch perfekte Gastgeber!

Weiterhin: Wasserball, gut Nass ! 

Jürgen Albiez oder einfach Tuffi, Mai 2008

 

Die Geschichte von dem Jungen, den alle TUFFI nannten.

Vor vielen, vielen Jahren lebte in Wuppertal-Barmen ein  Junge, der auf einen ordentlichen Namen hörte. Alle Leute riefen ihn bei diesem Namen. Die Eltern und Geschwister, die Tanten und Onkel, ebenso wie die Nachbarn, die Lehrer und die Freunde. Auch Opa und Oma nannten den Jungen so, wie er  getauft war. Doch eines schönen Tages, vor etwa einem halben Jahrhundert, geschah etwas Merkwürdiges, etwas, das den Jungen seinen Namen vergessen ließ :

Der Junge spielte nach der Schule gerne mit seinen Freunden in den Ruinen der Westkotter Straße Fangen oder Fußball in der Schwarzen Gasse. Manchmal auch im Nordpark, wo die Mädchen Rollschuh liefen. Auch ging er gerne zum Schwimmen zur Mählersbeck oder in die Kleine Flurstraße.

Und dort geschah dann das, wovon diese Geschichte erzählt.

Der Junge tollte auf dem „1er-Sprungbrett“ und hüpfte, dass dem Bademeister ob dieser Kühnheit die Haare zu Berge standen. Die Erwachsenen waren entsetzt, weil sie ein Unglück befürchteten. Nur die Kinder fanden das cool. ( Obwohl sie dieses Wort ja noch gar nicht kannten )  Der Bademeister blähte seine Wangen auf und stieß seinen Atem mit rotem Kopf in seine Trillerpfeife. Dabei ruderte er mit seinen Armen in der Weltgeschichte umher und gab unmissverständlich zu verstehen, dass er solche Missetat nicht dulden werde. Doch zu spät, mit einem mächtigen Satz hüpfte der Junge bis fast an die Decke der ehrwürdigen Schwimmhalle. Es sah so aus, als wollte er sich die Badegäste aus der Vogelperspektive ansehen und wie ein Seeadler nach Beute Ausschau halten. Ein wahrhaft majestätischer Anblick. Wie lange der Junge sich in dieser luftigen Höhe aufgehalten hat, weiß niemand so genau. Alle Schwimmer und Nichtschwimmer staunten aber nicht schlecht, als der Junge zur Landung ansetzte und mit einem gigantischen Plitsch-Platsch ins Wasser eintauchte. Und zwar mit dem Allerwertesten zu erst ! So eine Wasserfontäne hatte man an der Wupper noch nie gesehen !

„Raus, raus !!“ schrie der Bademeister empört.  „Unerhört !“ bemerkte die Oma mit der gelben Badekappe. „Bin ich hier etwa im Wellenbad ?“ scherzte ein anderer Badegast. „Eine Mega-A..bombe“, meinten die Freunde des Jungen begeistert und forderten eine Zugabe.

Als sich die Wogen geglättet hatten und der Wasserspiegel wieder den Erwartungen des Bademeisters entsprach, war die zarte Stimme eines kleinen Mädchens zu vernehmen : „Wie TUFFI“ !!

Wie wer ? Wie TUFFI ? Meinte es etwa den kleinen Elefant, den man aus der Schwebebahn in die Wupper geschubst hatte ? Ja, den meinte das Mädchen.

War das ein sensationeller Vergleich. Keiner hätte es treffender ausdrücken können. Gab es für diese tollkühne Aktion  überhaupt Worte ? „Wie TUFFI !“ schallte es durch die Halle und das Echo kam aus allen Ecken „Wie TUFFI !, wie TUFFI !“

Von nun an hörte der Junge nur noch auf diesen neuen Namen, denn alle nannten ihn TUFFI, als hätten sie seinen richtigen Namen schon vergessen.“ Wie TUFFI“ hieß es, als er das erste Mal vom „Zehner“ in der neuen Schwimmoper hüpfte und dieser Name ist dem Jungen lieb geworden. Er sollte ihn auch nie mehr verlieren, auch nicht, als er längst von der Wupper an den Rhein und später an die Elbe gezogen ist. Immer blieb er für alle der TUFFI.

Und wenn er nicht ertrunken ist,  nennt man ihn wohl heute noch so !
Und vielleicht traut er sich auch mal mit der Schwebebahn zu schweben.

Jürgen Albiez  Juni 2006

http://poseidon-hamburg.de
http://www.hamburger-schwimmverband.de
http://www.sportteamhamburg.de (Spielpläne und Tabellen Hamburger Serien)
http://www.waterpoloworld.de
http://www.wogebild.de (Sportfotos)
http://www.2010finamasters.org/ (WM 2010)

 

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Stand: 20.04.2011